[:Sei der 'der du bist:]

von Tinúviel

  1. Walter Benjamin: Wahrheit ist der Tod der Intension. Neben den bereits im "Liber maliger" umschriebenen der menschlichen Sprache inhärenten Problemen, nämlich daß immer auf ein Unendliches bzw. Totalitäres verwiesen werde, das durch ergänzende Anmerkungen auch nur scheinbar eher eingegrenzt wird, tatsächlich aber kontraporduktiverweise sogar einen Zuwachs an Mehrdeutungen erwirken kann, ist jede sprachliche Äußerung dadurch gezeichnet, daß sie intensional Handlung der sie aussprechenden Person bleibt und nur als Teil eines individuellen Handlungskomplexes verstanden werden dürfte. Tatsächlich jedoch neigen insbesondere mediatisierte Äußerungsformen dazu, diese Dimension der Sprache scheinbar auszublenden bzw. Verständnis erfolgt durch Einverleibung des fremden Handlungskomplexausschnittes "sprachliche Äußerung".
  2. Die Lektüre des Liber maliger mag mit dem unzufrieden lassenden tautologisch scheinenden Ausdruck [:Sei der 'der du bist:] von derselben Sinnlosigkeit zeugen, wie sie in seiner Theorie thematisiert worden ist. Lediglich erahnen läßt sich, daß mehrere durch den Kontext sich ergebende Faktoren eine Rolle spielen. So ist zunächst eine Zielgruppe auszumachen, welche als angesprochene "Psychotiker" den entgegengestellten "Hypnotikern" begegnen. Diese Anthropologie wurde an anderer Stelle als komtinuumartiges Verhältnis bestimmt, welches nicht polar aufzulösen ist. Ein weiterer Faktor zur Analyse des Ausdrucks ergibt sich aus den Metaphern "kritische Masse" und "von innen heraus" sowie durch die dem Ausdruck inhärente Forderung zur Selbstvergottung, deren möglicher metaphorischer Status ebenfalls zu analysieren wäre - Jehova bedeutet "Ich bin, der ich bin".
  3. In anderen Worten ergibt der Kontext selbst bereits zwei Dimensionen, in die das durch den Ausdruck Geforderte ausgedehnt werden muß, nämlich das jeweils angesprochene "psychotische" Subjekt als integre Einheit und dasselbe innerhalb eines Verhältnisses, des angesprochenen Kontinuums. Doch sollten diese kontextuellen Dimensionen mit den ihnen inhärenten Einschränkungen, Bedingungen und Konsequenzen zunächst ausgeblendet werden und der Ausdruck für sich stehend betrachtet werden.
  4. Der Ausdruck [:Sei der(1) 'der(2) du bist:] ist eine Tautologie, vorausgesetzt, etwa "der(1)" und "du" verweisen als deiktische Zeiger auf diesselbe "Struktur", genauso wie "Sei" und "bist" als Formen von "Sein" diesselbe Tätigkeit meinen. Dieses aufschiebend läßt sich zumindest etwas über das von jener Mehrdeutigkeitsproblematik nicht berührten Relativpronomen "der(2)" aussagen, denn es strukturisiert die Aufforderung in zwei Ebenen, welche sich prozessual auffassen lassen könnten - die Ebene der Aufforderung selbst und jene eines zu erreichenden Zieles. Letzteres klammern wir erstmal aus.
  5. Das "Sein" , die allgemeinste Eigenschaft alles Wirklichen, (")Gott(") der Abstraktionen, steht im Gegensatz zum Nicht-Sein, abgeleitet vom persönlichen Nichts-Sein im Tode, eine - je nach privater Gedankenwelt - Verwechslung oder Relation zweier Zeitebenen. Als Verb bestimmt es sowohl das bloße Dasein von etwas als auch das Wesen. Sollte Nietzsche recht behalten und alle metaphysischen Probleme sind Probleme der Grammatik, wäre diese Tautologie im Spanischen nichts-seiend: éste (von estar), que tú es (von ser)! "Sei" soll also etwas zu seinem bloßen Dasein auffordern. Dabei kann die Aufforderung nur Sinn machen, wenn ihr Ziel als noch nicht erreicht vorhanden ist. Wie allerdings jetzt okkultiviert sich der Begriff "Sinn", denn es ist ein Etwas, welches aufgefordert werden kann, und doch noch nicht ist?
  6. Die mit Sprachhandlungen verbundene Einbettung in "Raum" und "Zeit" läßt auf eine mögliche Auflösung der Etwas-Identität schließen (das "du" der 2. Ebene noch unberücksichtigt lassend), doch wird durch diese allgemein als erfüllbar gedachte Aufforderung zu einer Art Zustandsänderung bloß versteckt, daß damit der vorherige Zustand bzw. die vorherige Identität nicht bloß als zeitliche Konsequenz den Status des Nicht-Seins erhält. Sie war es schon immer - nichtig. Der Tod der zeitlich stabilen Identität kann den Widerspruch allein nicht auflösen.
  7. Der auch allein für sich stehen könnende Imperativ "Sei" legt nahe, daß das Wort neben verbalen Bedeutungsaspekten auch noch nominale in sich gebiert, so daß sich drei nominale Größen in der ganzen Aufforderung ausmachen lassen: "Sei", "der(1)" und "du". Damit kann das Etwas, welches ins bloße Dasein treten soll, von dem auffordernden bereits Seienden geschieden werden. In der Vorstellung, eine Aufforderung ist implementiert in eine - wenn hier auch mediatisierte - Dialogsituation, "symbolisiert" der nominale Aspekt das aus dem "Konkretum" begegenstandlichte Objekt "Gesprächspartner", d.h. etwas naturalistischer: die simple Gesamtheit der Wahrnehmungen des Gegenüber.
  8. Diese Objektivation des angesprochenen Subjekts im Auffordernden ist solipsistisch getrennt von dem Subjekt selbst. Man könnte es hinter dem noch nicht ins Dasein getretenen "der(1)" vermuten, so daß wie ein Gespenst der zu Grabe getragene Widerspruch von den Toten ersteht, es scheint, als wäre die Identität von objektiviertem Subjekt und dem im günstigen Fall ins Dasein tretenden Subjekts gewissermaßen illusionär. Dennoch müssen beide in einem Verhältnis zueinanderstehen, scheinbar ein Geisterstimmengefecht; die Erfüllung der Aufforderung bedeutet eine allmählich wachsende Auflösung der Nicht-Identität zugunsten des damit ins Dasein getretenen Subjekts. Zurück zum Zeitpunkt des Ausspruchs oder Lesens geblickt, kann dort keine ausschließliche Nicht-Identität herrschen, das zum Ins-Dasein-Treten aufgeforderte Subjekt hat bereits einen "Funken" Identität mit dem vom Auffordernden objektivierten Subjekt. Dennoch kommt ihm aber der total wirkende Status des Nicht-Sein zu. Allerdings haben wir in unserem Bezugsnetzwerk bereits den Sprechenden als weiteren Knotenpunkt eingeführt als den Auffordernden und Objektivierenden, welcher mit diesem Kontinuum von Identität und Nicht-Identität auch ebenfalls auf diesem anzusiedelnde Verhältnisse zu den Subjekten aufweist, nicht nur zu dem objektivierten, sondern auch ein aber von ersterem wohl verschiedenes zum noch nicht ins Dasein getretenen Subjekt. Ersteres Verhältnis mag sich durch die Fähigkeit zu objektivieren bestimmen, doch läßt sich dies für das zweite tatsächlich ganz negieren?
  9. Das Wissen um das noch nicht ins Dasein getretene Subjekt ist vorhanden, d.h. auch hier muß irgendeine Form von Objektivation erfolgt sein. In der Vorstellung des Auffordernden und ihrer sprachlichen Repräsentation erscheinen die den beiden Verhältnissen zugrunde liegenden Subjekte als Abstraktionen aus dem wirk-lichen "Konkretum" als Menge mit einer in ihr enthaltenen "Funken"-Schnittmenge. Diese Abstraktionen können sich voneinander unterscheiden nach einer Art Maß Abstraktheit, welches sich messen ließe als Anzahl der durchgeführten Abstraktionsvorgänge bei unterschiedlichem Differenzierungsgrad der Grundeinheiten. Es scheint so etwas wie eine Objektivierbarkeitsschwelle zu geben, bei deren Annäherung die Beobachtung noch nicht-seiend bleibt, aber dennoch eine wohl vielleicht intuitive bzw. unbewußte Beobachtung stattfindet. Der Funken wird gespürt, vielleicht auch nur gehofft.
  10. Dieser Funken verweist auf jenes im Satz vorkommende noch nicht ins Dasein getretende Subjekt, welches sich nun zu seinem "Wesen" wandeln soll. In dieser Beziehung stehen zumindest das "du" und das "bist" der zweiten Ebene. Die Beziehung zwischen objektivierten Subjekt und "Wesen" muß aber letztlich unterscheibbar bleiben, d.h. die Dialektik zwischen Identität und Nicht-Identität wird sich nie ganz aufheben lassen.
  11. Doch was ist nun dieses "Wesen"? Der selbst nicht sprachlich repräsentierte Funken mag als Andeutung des "Wesens" daseinsfähig sein, kann etwas durch das angesprochene objektivierte und dann im günstigen Fall aktiv werdende Subjekt ins Dasein treten lassen, das aber ein ähnliches Verhältnis zum Funken aufweisen muß, wie das "Wesen" selbst: Während die Ganzheit des angesprochenen Subjekts Ergebnis der Objektivation des Auffordernden ist, die Ganzheit des noch nicht ins Dasein getretenen Subjekts eine aktive Auseinandersetzung des jenseits der Objektivation liegenden Subjekts selbst zwischen Identität und Nicht-Identität, also dann auch "Wesen" und "Nicht-Wesen" ist, muß sich die Ganzheit des "Wesens" selbst für den Auffordernden wiederum anders ergeben, denn er kennt nur jene Funken-Schnittmenge, welche ihn zur Unterscheidung "Wesen" und vorherrschendem "Nicht-Wesen" nötigte. Diese wesentliche Gespaltenheit ist das Ergebnis von unterschiedlichen Interpretationen der Daseinsfähigkeit des Wesens, ansonsten wäre keine Aufforderung nötig.
  12. Die zweite Ebene des Ausdrucks selbst kann aber zunächst scheinbar wenig Aufschluß darüber geben, was dieses erspürte "Wesen" nun ausmache. Aber der Relativsatz kann helfen, das bereits ausgemachte Nicht-Wesen zu charakterisieren, denn das angesprochene Subjekt soll anders ausgedrückt, nicht länger das sein, was es nicht ist. Hier gilt es zu trennen zwischen der bereits bekannten nicht-identitären Nicht-Übereinstimmung zweier Subjekte und einer möglichen Identität als Nicht-Übereinstimmung mit allem Anderen. Das Wesen ist individuell, d.h. es entspricht gerade nicht dem Handlungsmuster "Sei der, der du nicht bist", d.h. ein Anderer. Wenn nun aber die Ganzheit des Wesens sich durch das völlige Fehlen von Fremdbestimmung auszeichnen soll, wird es allein schon durch die Notwendigkeit der Aufforderung durch einen Fremden beschränkt, so daß es scheint, die wesentliche Gespaltenheit ist nicht völlig überwindbar.
  13. Doch die Gespaltenheit existiert nur auf der ersten Ebene des Ausdruckes, die Ganzheit des im "du bist" festgeschriebenen Wesens bestimmt sich nicht in Abgrenzung zu einem Nicht-Wesen, es ist das vom Funken abstrahierte Ideal, dessen unterschiedliche Interpreationen seiner Daseinsfähigkeit und die scheinbare Unüberwindbarkeit der wesentlichen Gespaltenheit darauf verweisen, daß es als Ganzes nicht daseinsfähig ist. Völlige Selbstbestimmung ist göttlich.
  14. Damit ist das von jeder Fremdbestimmung befreite "Wesen" wiederum selbst gespalten; zur Gespaltenheit der Wesentlichkeit auf erster Ebene gesellt sich die Gespaltenheit der Daseinsfähigkeit auf zweiter Ebene; denn innerhalb der völligen Ganzheit des Wesens ließe sich kein Nicht-Wesen mehr ausmachen, es verschwänden alle Unterschiede einschließlich dem letzten zwischen beiden Dialogpartnern: der Tod des Anderen wäre das Ende des Daseins. Es könnte wohl nur einen "Gott" geben.
  15. Da das ganzheitliche Ins-Dasein-Treten des Wesens das Dasein selbst als Objektivierbares aufhebt, ist diese zweite Gespaltenheit sogar noch fundamentaler als die erste; während diese zwischen Fremd- und Selbstbestimmung balanciert, zeugt zweitere von einer gewissen Daseinstranszendenz, muß immer unvollkommen dasein und will doch dasein. Eine Überwindung dieser Gespaltenheit überwände die Differenz zwischen Sein und Nicht-Sein, ohne die das Wesen als Wesen aber nicht zu bestehen vermag. So muß es Funken bleiben - wozu dann auffordern?
  16. Auf erster Ebene scheint die Aufforderung nötig, d.h. umgekehrt die Gespaltenheit zwischen Wesen und Nicht-Wesen mag zwar nicht ganzheitlich zum Wesen hin auflösbar, wohl aber zum Nicht-Wesen. Die völlige Aufhebung der Identität beider Subjekte erster Ebene bedeutet das Ende des Funkens, d.h. völlige Fremdbestimmung des objektivierbaren aufgeforderten Subjekts, das jenseits der Objektivation liegende Selbst wäre dem Auffordernden nicht mehr zugänglich, also solipsistisch gefangen oder tot.
  17. Jenseits der nicht völlig überwindbaren Gespaltenheit zwischen Wesen und Nicht-Wesen kann aber etwas ins Dasein treten, das der daseinsfähigen Umsetzung des Wesens entspräche, aber gerade dadurch gezeichnet wäre, daß es selbst wiederum gespalten ist zwischen Sein und Nicht-Sein: Für das aktive Subjekt bedeutet dies Wille zum Sein und Wille zum Nicht-Sein, Lebenslust und Todessehnsucht.
  18. Um allmählich sich dem Kontext des Liber maliger wieder zu nähern: Wie entscheidend ist die Existenz jenes vielleicht nicht-existenten Funkens? Oder anders gefragt: Bedeutet eine Gespaltenheit zwischen Selbst- und Fremdbestimmung nicht zwangsläufig die psychotisch wirkende Tendenz zur Gespaltenheit zwischen Sein und Nicht-Sein, Lebenslust und Todessehnsucht? Soll der Hypnotiker arroganterweise als nur durch Fremdbestimmung Seiender charakterisiert werden, als tot? Oder: warum ist nicht jeder psychotisch?
  19. Der Rückverweis auf das Kontinuum, welches graduelle Abstufungen innerhalb der Gespaltenheiten zuläßt, kann das Problem nicht lösen, da die empirisch scheinbar erwiesene Existenz einer psychotischen Veranlagung ausschließt, daß diese Form des doppelten Gespaltenseins auch nur in ihrer minimalsten Realisierung bei denen ins Dasein treten könnte, welche eine solche Veranlagung nicht besitzen. Doch individuell und psychotisch müssen nicht synonym sein, das jenseits der Objektivation liegende Subjekt soll aktiv zwischen Wesen und Nicht-Wesen balancieren, d.h. es muß diese Unterscheidung erkennen bzw. nachvollziehen können. Nur durch Reflexion und Nachvollzug der doppelten Gespaltenheit, kann diese erkennbar werden und als willentliche Gespaltenheit ins Dasein treten. Jene Daseinstranszendenz mag als faktisch vorhandene Sterblichkeit jedem angedeihen, doch erst der Wille zum Selbst kann das durch willentliche Gespaltenheit wesentliche Wesen erzeugen.
  20. Der Wille zum Selbst als Wille zur willentlichen Gespaltenheit ist also abhängig von der Fähigkeit zur Erkenntnis der eigenen Daseinstranszendenz, welche einer Fähigkeit entspricht, die Differenz zwischen Sein und Nicht-Sein zumindest vorübergehend scheinbar aufheben zu können. Nur durch diesen nachvollzogenen Tod des Daseins kann das Selbst erst als etwas von allem Anderen Abgehobenen und möglicher Wille konstituiert werden. "Psychotisch" bedeutet demnach im Gegensatz zu "individuell" die chymische Hochzeit von Lebens- und Todeswillen gegenüber der immer einzigartigen bloßen Subjektstruktur, welche zur Gespaltenheit zweiter Ebene nicht gänzlich vorzudringen vermag, da sie nicht zur daseinstranszendenten Entdeckung des Todeswillen als Willen zur selbstischen Daseinsaufhebung fähig ist.
  21. Diese Unfähigkeit des Hypnotikers scheint ihn aber dennoch "un-wesentlich" zu machen, als könne er keinen Willen zum Selbst entwickeln. Allerdings erscheint es an dieser Stelle sinnvoll, zwischen Willen zum Selbst als Wille zur willentlichen Gespaltenheit und Willen zum Nicht-Anderen zu trennen, schließlich bedarf es nicht jener Fähigkeit, um Fremdbestimmungen als solche zu erkennen - nur daß diese Erkenntnis nicht daseinstranszendent über eine positive Bestimmung des Selbsts erfolgen kann, aber durchaus in der Lage ist, Objektiviertes als solches auszumachen - eine negative Bestimmung des Selbsts. Der Hypnotiker kann seine Hörigkeit erkennen und versuchen ihr entgegenzusteuern, nur daß sein Balanceversuch letztlich von einer gewissen hilflosen Blindheit gekennzeichnet bleiben muß. Insoweit bleibt die Darstellung leider arrogant wirkend.
  22. Der doppelte Balance-Akt des Willen zum Selbst als Wille zur willentlichen Gespaltenheit, kann doppelt scheitern: Der für alle bestehende erste Balance-Akt zwischen Selbst- und Fremdbestimmung wurde bereits betrachtet; die willentliche Gespaltenheit der Psychotiker läuft Gefahr, zur Dominanz eines der beiden Willen zu tendieren, welche aber nur durch ihren jeweiligen Widerpart zu bestehen vermögen. Nur als Insich-Gespaltener ist der Wille zum Selbst daseinsfähig, alles andere bedeutet Aufhebung von Subjekt und Dasein. Als Insich-Gespaltener - das ebenfalls doppelte Kontinuum kennt hier viele mögliche Realisationsformen - trägt er aber auch das Stigma nicht-gänzlicher Daseinsfähigkeit und bedarf möglicherweise des hierfür blinden Hypnotiker, um den zweiten Balanceakt bewältigen zu können. Doch sollte er dessen Not, sich selbst nur negativ bestimmen zu können, nicht fremdbestimmend ausnutzen, sondern seine Fähigkeit zur Daseinstranszendenz dazu verwenden, Fremdbestimmungen aufzuheben, d.h. kritisch reflektieren!
  23. Stadt, das ist der Zustand, der dir entgegenspringt, wenn du die Haustür aufmachst. Welt, das ist das Exekutionskommando, das dich erschießt oder dir das Schießen beibringt - und das Vergessen. "Krieg bedeutet Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke." Und Leben ist Tod. Das Ende ist denkbar geworden, sein Kult ist Kapitalismus, seine Gebete Ausbeutung, sein Gott das Geld. Aber alle die, welche Feuer mit Feuer vergelten, ziehen in einen Krieg, der keine Sieger haben kann. Von innen heraus muß die kritische Masse entstehen: [:Sei der 'der du bist:].

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